Kommas, Kommas, Kommas

Das Wort Fehler mit Kühlschrankmagnetbuchstaben geschriebenWährend bei der Welt offenbar einfach zu viele Kommas rumliegen, die dann irgendwo untergebracht werden, wo sie nicht hingehören, hat die taz zu wenig davon.

Auch in einem Interview über geschlechtergerechte Sprache sollte man, bevor man sich überlegt, wo für die Leserinnen und Leser (oder Leserx) der Unterstrich oder das Binnen-I am besten gesetzt werden können, immer erst auf die Kommas schauen:

Nur in ganz wenigen Ländern ist das anders wie in Neuseeland.

(taz.de)

Mit Komma (Nur in ganz wenigen Ländern ist das anders, wie in Neuseeland) wäre der Absatz verständlich gewesen. Stattdessen hat man durch das abwesende Komma mal eben die Bedeutung (fast nur Neuseeland macht es anders) ins Gegenteil verkehrt (die meisten machen es wie Neuseeland). Ein schönes weiteres Beispiel, wie man durch Weglassen eines einzigen Satzzeichens den Inhalt um 180 Grad wenden kann.



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