Falschgeld von der WAZ?

Wie wichtig Groß- und Kleinschreibung ist und wie schnell man mit nur einem einzigen falschen Buchstaben den Sinngehalt eines ganzen Satzes komplett verändern kann, demonstriert der Deutschlandfunk mit einem schönen Satzbeispiel:

Der traditionsreiche Verlag (…) ist zu einem Unternehmen geworden, das erkannt hat, dass sich auch ohne Journalismus mit gedrucktem Geld verdienen lässt.

Die Funke-Verlagsgruppe verdient also mit (selbst)gedrucktem Geld statt mit Journalismus?

Der Leser wäre nicht auf die falsche Fährte geführt worden, wenn der Satz korrekt geschrieben worden wäre. Denn ändert man gedrucktem zu Gedrucktem, stimmt die Bedeutung auf einmal wieder.



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