Lochpfeifen

... Verbraucherzentralen pfeifen aus dem letzten Loch.

… stellt Heike Jahberg im Tagesspiegel fest.

Versuchen Sie mal, sich das bildlich vorzustellen: Da sitzt jemand in einer Grube und pfeift fröhlich vor sich hin. Was soll das bitteschön sein?

Sinn ergibt es, wenn man aus dem „aus“ ein „auf“ macht, denn redensartlich korrekt pfeift man auf dem letzten Loch – etwa auf einer Flöte… und damit erhält man dann auch das korrekte Sinnbild vom In-die-Ecke-gedrängt-Sein.



2 Anmerkungen zu “Lochpfeifen”

  1. DontSpamMe

    Hier dürfte es sich m. E. eher um eine Bezugnahme auf das letzte Loch in einem Gürtel handeln. Je weniger Ressourcen zur Verfügung stehen, umso enger muss der Gürtel geschnallt werden. Und irgendwann ist dann ein Punkt erreicht, an dem man vor lauter Ermattung noch nicht einmal mehr pfeifen kann.

  2. Daniel Schneider

    Auch keine schlechte Deutung.

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