Grammatikfehler ...

(Sie sehen zz. nur die Beiträge der Rubrik „Grammatikfehler“)

Wenn Welt Online eine Drogerie wäre, …

29. Februar 2012 | Rubrik: Grammatikfehler, Rechtschreibfehler, Wie bitte? | 2 Kommentare »

… wäre sie wohl bereit für die Rechtschreib- und Grammatikinsolvenz: Schauen Sie sich mal diesen kleinen Artikel an und versuchen Sie, alle Fehler zu finden.

  • wendeten sich ab statt wandten sich ab
  • bedeutenden statt bedeuteten
  • flott bekommen statt flottbekommen
  • zurück ziehen statt zurückziehen
  • betrieb statt betrieben
  • Die Anführungszeichen sind mal richtig, mal falsch.
  • Wer findet mehr?

    Grundkurs Seefahrtsvokabular für Journalisten

    16. Januar 2012 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

    Verben werden grundsätzlich kleingeschrieben. Meist klappt das auch noch ganz gut im journalistischen Alltag. Doch sobald unvorhergesehene Ereignisse auftauchen, über die berichtet werden muss – wie etwa aktuell die titanicartige (nicht: Titanic artige) Havarie eines italienischen Kreuzfahrtschiffes – und die den Berichterstatter mit weniger gebräuchlichen Begriffen konfrontieren, dann geht bei manchen Journalisten auf einmal die Rechtschreibung unter:


    Havarierte Grammatik bei Spiegel Online …


    … und auch bei Welt Online hat sie Schiffbruch erlitten

    Nur, weil es das Wort Leck auch als Substantiv gibt, bedeutet das nicht, dass man nun alle anderen Wortarten auch großschreiben muss; leckschlagen ist ein eigenständiges Verb. Mögliche Schreibweisen sind: leck(ge)schlagen, leck (ge)schlagen oder schlägt leck.

    Noch ein Grund, beim UKW-Radio zu bleiben?

    25. Oktober 2011 | Rubrik: Fundstücke, Grammatikfehler, Wie bitte? | 0 Kommentare »

    Nicht erst seitdem die GEZ versuchte, Begriffe wie GEZ-Gebühr aus der Welt schaffen zu lassen, hatten wir den Verdacht, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der doch eigentlich einen Bildungsauftrag hat, mitunter ein merkwürdiges Verhältnis zur deutschen Sprache pflegt.

    Auf digitalradio.de, einer von der ARD mitverantworteten Seite zum digitalen Rundfunkangebot, finden interessierte Journalisten einen „Styleguide“, wie man „Digitalradio“ und verwandte Wörter am besten zu schreiben habe.

    Richtig wäre demnach z.B.:

    DAB+ Empfänger

    Eine ausdrücklich falsche Schreibweise wäre nach dieser Liste:

    DAB+-Empfänger
    Digitalradioprogramme

    oder

    Digitalempfänger

    Alle Schreibenden seien hiermit gewarnt: Verzichten Sie lieber auf diese „Empfehlungen“, wenn Sie keine grammatikalischen Verfehlungen riskieren möchten.

    (Dank an „Radiorobbe“ für den Hinweis.)

    Bist du tot, Tod?

    30. November 2010 | Rubrik: Grammatikfehler | 1 Kommentar »

    Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod? Bei „Der Westen“ offenbar niemand, sonst wüsste man sicher um den Unterschied zwischen Verben und Nomen. Stattdessen ist ein toter Urheber dort nicht nur tot, er wird es auch gleich noch höchstpersönlich:

    Bei Texten, deren Urheber seit mehr als 70 Jahren Tod sind, (...)

    Tote Urheber sind – Überraschung! – tot, nicht Tod.

    Ein Hauch von Tagesschau

    18. November 2010 | Rubrik: Übersetzungsfehler, Grammatikfehler, Phantomwörter, Rechtschreibfehler, Tippfehler, Typographiefehler | 0 Kommentare »

    Man sollte meinen, die Rundfunkgebühren sind hoch genug, damit die „Tagesschau“ Gelegenheit bekommt, fehlerfreie Beiträge zu produzieren. Ein Irrtum:

    Eine Hauch
    Überschrift ruiniert,

    Asteriodenstaub
    Tippfehler reingehauen,

    Zollzeichen
    keine typographisch korrekten Anführungszeichen benutzt,

    Ananylse
    mal eben ein neues Wort erfunden

    Asteroids
    und den Plural versemmelt,

    Asteroiden
    obwohl es doch eben gerade noch geklappt hat.

    Und das alles bei einem Mini-Artikel, wodurch es erst so richtig schön auffällt. Das kann sogar die Sendung mit der Maus besser.

    Dank an L. E. und R. R. für den Hinweis.

    N-vasion

    25. September 2010 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

    Was ist denn nur los heute? Irgendwo muss eine ganze Armada von N’s ausgebrochen sein … die nun versucht, sich irgendwo zu verstecken. Doch die Verstecke (als falscher Plural) sind schlecht gewählt:

    (…) in der modernsten Stadt Chinas macht man lieber Karriere statt Kindern.

    (heute.de)

    In etlichen Schreiben an Behörden und Politikern (…)

    (Tagesspiegel)

    Journalistische Qualität?

    26. November 2008 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

    Journalisten (…) haben (…) etwas anzubieten: Sie garantieren Qualität.

    schreibt die Chefredakteurin der Onlineversion des Tagesspiegels.

    Die Qualität der Rechtschreibung kann dabei offenbar nicht gemeint sein, wenn es in demselben Text nicht gelingt, „Journalismusprofessor“ richtig zu schreiben:

    Journalismus Professor