Grammatikfehler ...

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Grammatik nur knapp über der 5-Prozent-Hürde

14. September 2013 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

Im Zuge der Bundestagwahl gibt es nicht nur den Wahl-O-Mat, mit dem man seine eigenen politischen Vorstellungen mit der Programmatik der einzelnen Parteien abgleichen kann, sondern auch noch die Seite Wen wählen.

Und was machen Korrektoren wie unsereiner? Sie achten natürlich mal wieder nur auf die Grammatik:

Angaben Speichern und weiter

Wenn man „und“ und „weiter“ auch noch großgeschrieben hätte, wäre es vielleicht sogar weniger auffällig gewesen.

Falschgeld von der WAZ?

29. Juli 2013 | Rubrik: Grammatikfehler, Stil & Blüten | 0 Kommentare »

Wie wichtig Groß- und Kleinschreibung ist und wie schnell man mit nur einem einzigen falschen Buchstaben den Sinngehalt eines ganzen Satzes komplett verändern kann, demonstriert der Deutschlandfunk mit einem schönen Satzbeispiel:

Der traditionsreiche Verlag (…) ist zu einem Unternehmen geworden, das erkannt hat, dass sich auch ohne Journalismus mit gedrucktem Geld verdienen lässt.

Die Funke-Verlagsgruppe verdient also mit (selbst)gedrucktem Geld statt mit Journalismus?

Der Leser wäre nicht auf die falsche Fährte geführt worden, wenn der Satz korrekt geschrieben worden wäre. Denn ändert man gedrucktem zu Gedrucktem, stimmt die Bedeutung auf einmal wieder.

Rundumdieuhrangebot

2. Juni 2013 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

Eine inzwischen zur reinen Online-Filiale gewordene Bank hatte es zuletzt eher weniger mit der Grammatik. Doch man höre und staune, im neuesten Prospekt ist man mutiger geworden und traut sich, das „Rund-um-die-Uhr-Angebot“ auch tatsächlich so zu schreiben.

Rund-um-die-Uhr Angebot

Na ja. Fast.

Das übernächste Prospekt wird dann vielleicht mal komplett richtig sein. Wir drücken weiterhin die Daumen.

Verwaisende Verweise

18. April 2013 | Rubrik: Grammatikfehler, Rechtschreibfehler | 0 Kommentare »

Ein nettes Fundstück eines der Beispiele, bei denen ein klitzekleiner Rechtschreibfehler den Sinn eines Satzes ins komplette Gegenteil verkehrt:

Mit der Zeit verweisen erfahrungsgemäß eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Links.

Der Rechtschreibfehler „verweisen“ ist dabei so schön, dass man darüber fast den Grammatikfehler „verweisen“ übersehen könnte: Obwohl „eine Anzahl“ mehrere Dinge bezeichnet, ist sie selbst Singular – manche Links verwaisen, aber eine Anzahl von Links verwaist.

Kein gut Deutsch

16. Februar 2013 | Rubrik: Fundstücke, Grammatikfehler | 0 Kommentare »

Auch in Berlin gibt es ab diesem Sonntag die „Welt am Sonntag Kompakt“, und der Axel-Springer-Verlag verteilt Gutscheine zur Startphase. Was hätte man da alles draufschreiben können, z.B. „zum Soforteinlösen“ oder „zum sofortigen Einlösen“. Aber nein, …

Ihr Gutschein zum sofort Einlösen

Gebrochenes Deutsch als Werbeträger. Aber es ist überraschend ehrlich: es passt gut zu den nicht fehlerfreien Inhalten der Welt.

Aus eins mach zwei

24. Dezember 2012 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

Dicke Grammatikfehler in der Überschrift sind immer die schönsten.

Am Schlange stehen verdient eine ganze Branche

Kleine Eselsbrücke für „Welt“-Autoren: Wenn vorm Substantiv „am“ steht, dann handelt es sich zu 99% um nur ein Wort. In diesem Fall: das Schlangestehen.

Die Immer-und-überall-schlimm-Werbung

22. August 2012 | Rubrik: Grammatikfehler | 0 Kommentare »

Bewusstes Falschschreiben kann ein Marketingtrick sein, da es Aufmerksamkeit erzeugt. Sowohl bei der Rechtschreibung als auch bei grammatikalischen Konstrukten. Oder die Werbeagentur meint, aus gestalterischen Gründen nicht auf „kreative“ Schreibweisen verzichten zu können. Aber man kann’s auch übertreiben:

Die immer-und-überall-dabei Bank

Das sind gleich 2 Schreibfehler in nur einem Wort.

Was will uns diese Bank zwischen den Zeilen mitteilen? Dass man als Zielgruppe dumme Kunden hat? Oder dass man die Kundschaft für zu blöd hält, Komposita zu lesen?