Deutsche Sprache ...

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Eltern : 2 = ?

9. Oktober 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Tippfehler | 2 Kommentare »

Ein weiteres Kuriosum in der deutschen Sprache: Eltern. Vater und Mutter ergeben gemeinsam problemlos Eltern, aber Vater oder Mutter alleine? Ist die alleinerziehende Mutter des vaterlosen Kindes auch noch Eltern? Man behilft sich in solchen Fällen, indem man dann von „Elternteil“ spricht. Das ist künftig nicht mehr nötig, die RP-Online hat endlich geklärt, wie die Einzahl von „Eltern“ lautet:

Elter

Leider passt es hier grammatikalisch so gar nicht in den restlichen Satz.

GEZ-Gebaren

6. September 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Rechtschreibfehler | 0 Kommentare »

Nach einer GEZ-Anmeldung gesetzlich vorgesehenen Anmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte wird man einge Taler Einheiten eines gesetzlichen Zahlungsmittels GEZ-Gebühr gesetzlicher Rundfunkgebühren los.*

Dafür bekommt man im dazu passenden Artikel etwas geschenkt:

Finanzgebahren

Ein H zuviel.

* für Details siehe u.a. bei akadamie.de, dobschat.de

Sprachwandel

12. Juli 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Phantomwörter | 0 Kommentare »

Wenn man vor 20 Jahren Dokumente in einen Index aufgenommen hat, dann hat man sie dadurch indiziert.

Heutzutage indexiert man sie hingegen immer öfter.

Einige tun sich jedoch schwer mit der schleichenden Umstellung – und erfinden eine Art Mischform:

indixieren

Interessant, aber zu wenig verbreitet, um ins Fehler-Archiv aufgenommen zu werden.

Der 16. Fehler

8. Juli 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Typographiefehler | 0 Kommentare »

Der Tagesspiegel lässt im Interview mit dem Berliner ADFC-Landesvorsitzenden die Verkehrsregeln für Fahrradfahrer erklären (auch für Autofahrer interessant!).

Fehler-Haft.de lässt heute die Stilregeln für Schreiberlinge erklären: Zahlen werden bei Bedarf mit einem Punkt abgeschlossen, nicht mit ausgeschriebenen Anhängseln:

Ab dem 16ten Teilnehmer ...

Stilregel zum Merken: Buchstaben und Zahlen mischt man nicht.

Lochpfeifen

4. Juli 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Stil & Blüten, Wie bitte? | 2 Kommentare »

... Verbraucherzentralen pfeifen aus dem letzten Loch.

… stellt Heike Jahberg im Tagesspiegel fest.

Versuchen Sie mal, sich das bildlich vorzustellen: Da sitzt jemand in einer Grube und pfeift fröhlich vor sich hin. Was soll das bitteschön sein?

Sinn ergibt es, wenn man aus dem „aus“ ein „auf“ macht, denn redensartlich korrekt pfeift man auf dem letzten Loch – etwa auf einer Flöte… und damit erhält man dann auch das korrekte Sinnbild vom In-die-Ecke-gedrängt-Sein.

Bubgeld

5. März 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Fundstücke | 0 Kommentare »

Was lernt ein Typograph als erstes? Richtig, das Eszett ist kein Buchstabe, sondern eine Ligatur, existiert nicht als Großschreibung – und daher wird ein scharfes S bei GROSSGESCHRIEBENEM generell zu einem Doppel-S.

Der aufgefrischte Internetauftritt der Welt, Welt Online, hätte ja eigentlich nach der kompletten Umstellung auf eine neue Struktur und neues Design noch „Welpenschutz“…

BUßGELD

…da kann man über so etwas schonmal hinwegsehen, das passiert nunmal. Könnte man, wenn die Welt nicht 2 Zentimeter nebenan beweisen würde, dass es doch durchaus geht:

FUSSBALL-PODCAST

An deutschen Monatsbezeichnungen wird derzeit wohl auch noch gearbeitet…

Linktipp: Deutscher Spam

5. Februar 2007 | Rubrik: Deutsche Sprache, Fehler-Haft.de | 0 Kommentare »

Die „Aktion lebendiges Deutsch“ sucht once more nach einem deutscheren Begriff für das allseits unbeliebte Wort Spam:

http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/wortdm.php

Vorschläge können hier eingereicht werden.

Unser Vorschlag: Umme. (= unerwünscht massenhaft mehrsprachig Eintrudelndes) ;-)

(Alle Linktipps auf der „Strickleiter“)