Komposita ...

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Wörtliche Übersetzungen

19. Juli 2006 | Rubrik: Komposita | 0 Kommentare »

…bergen ein hohes Risiko, damit auf die Nase zu fallen. Gerade dann, wenn die zu übersetzende Sprache der deutschen recht ähnlich ist – oder die zu übersetzenden Phrasen sogar als Lehnwort bereits im Deutschen existieren. So zum Beispiel der englische Begriff digital rights management. Dafür hat sich auch hierzulande die Bezeichnung Digitales Rechtemanagement geprägt. Die Telepolis hingegen bleibt näher am „Original“:

Digtales Rechte Management

Sieht zwar aus wie Deutsch, ist aber keines.

Aua!

8. Juli 2006 | Rubrik: Grammatikfehler, Komposita | 0 Kommentare »

Komposita (Zusammenschreibungen) werden in Deutschland zusammengeschrieben, auch nach der Rechtschreibreform, deshalb heißen sie ja auch Komposita. Aus einer Flasche, in die anderthalb Liter reinpassen, wird deshalb eine „Anderthalbliterflasche“! Nicht

eine anderthalb Liter Flasche

Der Inhalt der Flasche mag zwar auch in dieser lustigen Schreibweise noch flüssig sein – flüssiges Lesen ist bei SpiegelOnline so aber definitiv nicht mehr möglich.

Schauen wir uns den neuen Jamesbond an?

27. Juni 2006 | Rubrik: Betonungsfehler, Komposita | 0 Kommentare »

Deutsche Wörter haben es heutzutage nicht leicht in der deutschen Sprache. Durch den Einfluss vor allem des Englischen sehen sich immer mehr Schreibende offensichtlich dazu veranlasst, eigentlich zusammengehörende Wörter (die sogenannten Komposita) auseinander zu schreiben. Das nimmt stellenweise solche Ausmaße an, dass sich sogar ganze Webseiten nur diesem einen Thema widmen.

Aber es gibt eben doch sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit. All denjenigen, die sich sonst immer über die vielen falschen Leerzeichen ärgern, sei heute einmal Genugtuung vergönnt. Und es sei ihnen gezeigt, was passiern kann, wenn man einmal zu oft auf den falschen Auseinanderschreibungen herumreitet:

...den neuen James-Bond Daniel Craig

„James Bond“ ist sicherlich ein fester Begriff, trotzdem in diesem Zusammenhang noch lange kein Eigenname – James Bond bleibt hier James Bond – und der Leser der RPonline schlau genug, auch bei vier aufeinander folgenden Namen zu erkennen, wer da gemeint ist, ohne dass man ihm durch falsche Bindestriche dabei helfen muss.