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| Die alte „Deutsche Schrift“: Sütterlin
Nicht
nur die Sprache bzw. die Rechtschreibung ändert sich stetig, auch
die Sprachform in Gestalt der Schrift unterliegt manchmal einem Wandel:
Schulkinder lernen heute in Deutschland die "vereinfachte
Ausgangsschrift" und damit eine Schriftform (und das wissen die
wenigsten), die leicht an die alte deutsche Schrift (das sogenannte
Sütterlin) angelehnt ist. Sütterlin wurde zu Beginn der 40er
Jahre von den Nationalsozialisten verboten und aus den Schulen verbannt
(und nicht etwa von den Besatzungsmächten nach Kriegsende, wie
mancher heute glaubt), nach 1945 jedoch teilweise wieder im normalen
Unterricht gelehrt. Die lateinische Schreibschrift verdrängte dann
aber allmählich die Deutsche Schrift. Diese für uns heute
schwer, wenn nicht zu sagen unlesbare Schreibschrift ist beinahe in
Vergessenheit geraten, wird von älteren Generationen aber noch
beherrscht.
das Alphabet in Sütterlin geschrieben
Im
Gegensatz zur gedruckten Frakturschrift (man sehe sich nur die
Titelseiten der Frankfurter Allgemeinen oder der New York Times an),
die wegen ihrer verspielten Schönheit oder des Ausdrucks der
Beständigkeit und Tradition zum Einsatz kommt, wird Sütterlin
so gut wie nicht mehr verwendet. Es kommt meist nur dann ins
Gespräch, wenn alte Briefe und Dokumente gelesen werden wollen.
Beispiel für einen Text in Frakturschrift
Sie
haben alte, in Sütterlin geschriebene oder in Fraktur gedruckte
Briefe, Schriften oder Dokumente, die Sie gerne unkompliziert in „normaler“ Schrift
lesen oder vorliegen haben möchten? Kein Problem, Fehler-Haft.de
übernimmt für Sie gerne die Transkription.
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| | 27.10.2002 | Daniel
Schneider, Am Eichgarten 2, 12167 Berlin, Tel. 030-812 94
966, mail@fehler-haft.de |
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