Firefox
für FirefoxAlternatives deutsches
Sprachpaket
für Firefox®

Deutsche Übersetzung (de-ade) für Mozilla® Firefox®, die weitgehend ohne englische Fachbegriffe auskommt.

für Firefox 10
Versionsstand: 01.02.2012

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für Firefox 3.6
Versionsstand: 29.10.2010

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Diese Erweiterung („Add-on“) für Firefox installiert sich neben die reguläre Sprachversion. Solange das Sprachpaket aktiviert ist, entfernt es unötige Anglizismen aus dem beliebten Internetbrowser und gibt der Programmoberfläche eine alternative, stimmige Note: AddOns werden zur Ausstattung, Tabs zu Reitern, Cookies zu Datenkrümeln, Pop-up-Fenster zu Aufplopp-Fenstern, das Master-Passwort zum Generalschlüssel u.v.m. (Liste ansehen, PDF). Das Sprachpaket basiert auf der originalen deutschen Firefox
-Übersetzung von A. Topal und steht unter der GNU General Public License (GPL). Sie können es unter den Bedingungen der GPL frei und kostenlos verwenden. Dieses Sprachpaket ist ein unabhängiges Angebot und kein offizielles Add-on von Mozilla.





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1. Installieren Sie das Sprachpaket, indem Sie auf den obigen Knopf klicken (Sie müssen ggf. das Installieren von Software erst erlauben), oder laden Sie die Datei („de-ade.xpi“) z.B. auf Ihren Desktop herunter (Rechtsklick, „Ziel speichern unter...“) und ziehen Sie sie dann in ein Firefox-Fenster. Das Sprachpaket installiert sich wie jede andere Erweiterung:
Erweiterung-Installationsdialog

2. Starten Sie Firefox neu. Fertig.
Firefox zeigt nun in Menüs und Dialogen die alternative deutsche Sprachversion an.

In der Erweiterungsverwaltung (Extras > Ausstattung) befindet sich dann ein weiterer Reiter „Sprachen“, unter dem das alternative Sprachpaket erscheint. Hier können Sie das Sprachpaket jederzeit auch wieder deinstallieren oder vorübergehend deaktivieren.

Die ursprüngliche Sprachversion wird durch das alternative Sprachpaket nicht geändert und kann jederzeit wiederhergestellt werden!

Add-on-Verwaltungsfenster




Achtung, Firefox-2-Nutzer: Nur wenn Sie das Sprachpaket für Firefox 2 verwenden möchten, muss zusätzlich zur Installation noch dafür gesorgt werden, dass Firefox in der alternativen Sprache startet (bei Verwendung des Sprachpakets für Firefox 3 sind die folgenden Schritte nicht erforderlich!). Sie können zwischen 3 verschiedenen Methoden wählen:


Möglichkeit A:
flexible manuelle Aktivierung
[ Anleitung anzeigen ]
3. Öffnen Sie das Kontextmenü des Symbols (z.B. Rechtsklick auf das Desktop-Icon), mit dem Sie Firefox normalerweise starten und wählen Sie Eigenschaften.

Symbol-Eigenschaften

4. Tragen Sie im sich öffnenden Einstellungsfenster ans Ende des vorhandenen Programmpfades folgende Ergänzung ein:

 -UILocale ade

Achten Sie auf das Leerzeichen zwischen " und dieser Ergänzung!

Einstellungsfenster


Nachteil dieser Installationsmethode: Wenn Firefox nicht über ein so modifiziertes Startsymbol aufgerufen, sondern aus einem anderen Programm heraus geöffnet wird (z.B. durch das E-Mail-Programm oder durch Klicken auf eine HTML-Datei), startet Firefox wieder in der ursprünglichen Standardsprache, wenn der Browser nicht bereits geöffnet war.


Wenn Sie mehrere Symbole zum Starten benutzen (z.B. auch in der Taskleiste), müssen Sie Schritt 3 und 4 jeweils auch für diese Startsymbole wiederholen. Andernfalls lässt sich Firefox je nach Wunsch auf diese Weise mal mit der originalen, mal mit der alternativen Sprachversion starten.


Möglichkeit B:
bequeme graphische Aktivierung
[ Anleitung anzeigen ]
Hinweis für Ubuntu-Linux-Nutzer: Diese Installationsmöglichkeit funktioniert nicht mit den Ubuntu-Versionen von Firefox

3. Installieren Sie zusätzlich diese Erweiterung (Locale Switcher). Diese erstellt einen neuen Menüeintrag, mit dem Sie zwischen der originalen und der alternativen deutschen Übersetzung umschalten können.

4. Wählen Sie danach unter Extras > Sprachen das alternative Sprachpaket aus:

Menüeintrag Sprachen


Achtung, bekannter „Bug“: Wenn Sie das alternative Sprachpaket mit dieser Methode verwenden, erhalten Sie keine automatischen Benachrichtigungen, wenn neue Versionen von Firefox verfügbar sind, solange das ade-Sprachpaket aktiviert ist! Auch das automatische Firefox-Update funktioniert nicht, während dieses Sprachpaket benutzt wird (da Mozilla das alternative Sprachpaket offiziell nicht unterstützt, die eingebaute Aktualisierungsfunktion von Firefox aber an die jeweilig verwendete Sprache gekoppelt ist – Bug Nr. 334136).


Um Browser-Aktualisierungen einzuspielen, wechseln Sie bitte zuerst über Extras > Sprachen wieder auf Deutsch“ (bzw. eine andere vorinstallierte Sprache) und suchen Sie dann manuell, z.B. über das Menü Hilfe, nach Aktualisierungen. Anschließend kann das alternative Sprachpaket ebenso über Extras > Sprachen > ade wieder aktiviert werden.



Möglichkeit C:
einfache manuelle Aktivierung
[ Anleitung anzeigen ]
3. Tippen Sie in das Firefox-Adressfeld folgenden Befehl:

about:config

Text in Adresszeile eintragen


Es erscheint eine lange Liste mit kryptischen Angaben – die erweiterte Konfiguration. Suchen Sie im Feld Filter nach der Zeile general.useragent.locale, z.B. durch die Eingabe von useragent.locale:

Filtern nach general.useragent.locale


4. Doppelklicken Sie auf diese Zeile general.useragent.locale und tragen Sie im sich öffnenden Dialogfenster das Kürzel ade ein:

Änderunge des string-Wertes


Nachteil dieser Installationsmethode: Durch diese Konfigurationsänderung wird die automatische Aktualisierung von Firefox stillgelegt (Bug Nr. 334136). Setzen Sie die Zeile wieder auf ihren Standardwert zurück, um Aktualisierungen von Firefox nachzuinstallieren:

Kontextmenü

(Rechtsklick/Kontextmenü auf die Zeile general.useragent.locale und Zurücksetzen wählen)






5.
Starten Sie Firefox neu. Fertig

Weitere Hilfe oder Fragen? Schreiben Sie bitte einfach ins Forum.

Das alternative Sprachpaket funktioniert mit allen Varianten von Firefox, egal in welcher Sprache, ab Version 2. Den Original-Firefox-Browser erhalten Sie z.B. auf den Seiten von Mozilla.com.





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Eine weitere deutsche Übersetzung von Firefox, obwohl es doch schon eine sehr gelungene deutsche Lokalisierung des Browsers gibt, die standardmäßig auch in den deutschen Firefox-Installationspaketen enthalten ist, ergibt eigentlich nicht viel Sinn. Nun ja, vielleicht doch. Schätzen Sie einmal, wieviele verschiedene englische Ausdrücke der deutsche (!) Firefox enthält. – Es sind über fünfzig. 
Die Idee, hier doch einmal genauer hinzuschauen, kam durch zwei Beiträge im deutschen Firefox-Forum, die jeweils bemängelten, dass in der kommenden Firefox-Version auf etablierte deutsche Begriffe verzichtet würde. Zum Beispiel die sogenannten Erweiterungen, die bisher in Firefox 1 als Überbegriff für alle Arten von Programmergänzungen dienten, mussten nun der Bezeichnung Add-Ons weichen. Aber auch ansonsten ist der eigentlich eingedeutschte Browser eine Ansammlung von englischen Vokabeln, die einem überall begegnen. Surfen, browsen, online, offline, Plug-In, Tab, Theme, Cache, Cookie, Frame, Host, Sidebar, Feed, Proxy, Backup, Login, Timeout oder Update sind nur wenige Beispiele.
Dies alles sind für deutschsprachige Benutzer (User) natürlich längst keine Fremdwörter mehr, die Begriffe werden verstanden und im alltäglichen Sprachgebrauch auch verwendet. Dennoch drängt sich hier die Frage auf, ob diese Übermacht an Anglizismen tatsächlich notwendig ist, um einen Browser bedienen zu können.
An dieser Stelle beginnt das Experiment: das Ziel war, herauszufinden, ob ein technisches und fachsprachlich geprägtes Softwareprodukt, bei dem das Englische traditionell eher eine größere Rolle spielt, konsequent ins Deutsche übersetzt werden kann, ohne dass das Ergebnis am Ende zu verkrampft und lächerlich wirkt. Ist es möglich, dass ein Deutscher (wir begrüßen an dieser Stelle auch unsere Zuschauer in Österreich und der Schweiz!) einen Internetbrowser in seiner Muttersprache benutzen kann, ohne auf englische Bezeichnungen zurückzugreifen? Lassen sich auch mit alltagssprachlichem Deutsch internetbezogene Vorgänge adäquat ausdrücken?

Nicht alle Wörter englischen Ursprungs wurden getilgt, Browser bleibt Browser, das Internet bleibt das Internet und die E-Mail bleibt stellenweise eine E-Mail. Es sollten keine künstlichen Wortgebilde entstehen, die allgemein akzeptierte Lehnwörter ersetzen. Die Übersetzung sollte aus Begriffen bestehen, die es in ihrer Bedeutung im Deutschen bereits gibt – die sonst bloß nicht verwendet werden, obwohl es möglich wäre.
Im Gegenzug sollte die übrige Übersetzung möglichst lückenlos sein. Das bedeutet, dass einige englische Wörter, die auch im Deutschen durchaus benutzt werden, trotzdem ersetzt wurden, wenn für sie eine deutsche Bezeichnung existierte. Selbst dann, wenn die deutsche Variante auf den ersten Blick amüsant und sehr ungewohnt wirkt, z.B. wie bei der Eindeutschung von Cookies. Sie können hier die jeweils aktuelle Gesamtliste der ausgewechselten Begriffe und Phrasen (PDF) einsehen.
Näheres zu den Entscheidungsgründen für oder gegen manche einzelne Ausdrücke finden Sie zudem ausführlich im Fehler-Haft.de-Forum. Hier werden auch jederzeit gerne weitere Verbesserungsideen, Änderungswünsche oder Wortvorschläge entgegengenommen, denn das Projekt ist mit der Veröffentlichung des alternativen Sprachpakets nicht beendet. Die Übersetzung geht laufend auch für die künftigen Firefox-Varianten weiter, solange die deutsche Standardübersetzung mehr als nur eine handvoll Fremdwörter enthält.

Beurteilen Sie bitte selbst, ob das Experiment gelungen ist. Sie dürfen ruhig perfekt Englisch sprechen und müssen auch kein Sprachpurist sein, um diese alternative Übersetzung zu nutzen. Wenn Ihnen aber Begriffe wie Add-Ons oder Downloads einfach zunehmend auf die Nerven gehen und Sie lieber Erweiterungen herunterladen würden, dann sind Sie hier auf der richtigen Seite.


Übrigens: Das alternative Sprachpaket gibt es auch für Thunderbird!






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Stimmen und Resonanz zur alternativen Sprachversion:



„Dass bei solch einem Vorhaben natürlich auch einige Lustige Übersetzungen zu stande kommen versteht sich eigentlich von selbst“  Open Radio

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„süsser einfall für jemanden der diese übersetzung mag. oder gern alles in deutsch hat. ;-)  – dragon01 im Thunderbird-Forum

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„Dafür das die Übersetzung nicht "krampfhaft versucht für englische Fachwörter eine deutsche Entsprechung zu finden" wirkt sie ziemlich verkrampft.“  – „RipClaw“ bei Pro-Linux

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Ausschnitt Zeitungsartikel

„Auf einer Liste von 53 Eindeutschungen fanden wir (...) gelungene deutsche Ersatzwörter. (...) In jedem Fall erleichtern diese deutschen Begriffe auch dem Laien die Handhabung des Rechners und die Orientierung im Internet.“  –  VDS-Sprachnachrichten 1/2007 (Abbildung oben)

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„(...) wenn man eine angeblich deutsche Übersetzung erst übersetzen muss, damit ein Deutscher sie versteht, dann kann damit was nicht stimmen!“  – Lothars Blog

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„(...) nur etwas für erfahrenere Benutzer (...)“  – OesterBlog








InstallationHintergründeKritikDanke

 


An dieser Stelle auch noch einmal Vielen Dank an die deutsche Firefox-Community sowie alle Interessierten und Helfer für die zahlreichen Tipps, Vorschläge, Hinweise und Kritik bei der Entstehung und Weiterentwicklung dieser alternativen Sprachversion, für die Wortmeldungen z.B. im Fehler-Haft-Forum, Resonanz und Unterstützung. Ebenso Dank an Abdulkadir Topal für die Bereitstellung der originalen Sprachversion als Grundlage der alternativen Übersetzung sowie an alle Mitwirkenden des Firefox-Hilfe-Projektes, auf dessen Basisübersetzung das alternative deutsche Sprachpaket ebenso aufbaut. Weitere Hilfe zur Realisierung dieser Seite kam von Wortsitter. An der Verbesserung des Sprachpakets beteiligt waren u.a.: Tadaki, readnews, TheK“, G. Heinsch, P. Ambros, Dr. W. Voigt, Fred, J. Beyer, O. Nittka, F. Lassmann, ThM“, H. Müller, S. Böhler. 

Trotz sorgfältiger Erstellung verstecken sich gerade bei neuen Sprachpaketen bisweilen Käfer und Wanzen: sollten Sie bei der Benutzung der alternativen Übersetzung auf einen Fehler stoßen oder einen nichtübersetzten Begriff entdecken – bitte melden Sie ihn einfach hier, per E-Mail oder Kontaktformular! Dankeschön.





Die Bezeichnungen Mozilla und Firefox sind eingetragene Marken der Mozilla Foundation
Abbildung des Firefox-Logos mit freundlicher Genehmigung der Mozilla Foundation

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